Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Ambulanz

Behandlungsangebot


Aufgrund unserer verhaltenstherapeutischen und tiefenpsychologischen Ausrichtung behandeln wir alle psychischen Störungen bei denen eine Psychotherapie mit verhaltenstherapeutischem bzw. tiefenpsychologischem Ansatz indiziert ist und damit durch uns grundsätzlich erfolgreich behandelt werden kann. Dazu gehören u.a.:


  • Depressionen
  • Bipolare Störungen
  • Phobische Störungen
  • Angststörungen
  • Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen
  • Zwangsstörungen
  • Dissoziative Störungen
  • Somatoforme Störungen
  • Essstörungen
  • Nichtorganische Schlafstörungen
  • Sexuelle Funktionsstörungen (nicht verursacht durch eine organische Störung oder Krankheit)
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

Nachbehandlung bei Abhängigkeitserkrankungen

Nachbetreuung bei schizophrenen Erkrankungen


Da wir ausschließlich ambulante Therapien anbieten, können wir Patienten mit akutem Selbstmordrisiko nicht behandeln (s.a. weiterführende Informationen).


Gruppenangebote



Neben Einzeltherapien bietet die PHA ebenso psychotherapeutische Gruppen an. Die Teilnehmerzahl in den Gruppen ist auf maximal 8 Personen begrenzt. Die jeweiligen Gruppen starten ca. 1 mal im Quartal. Sowie der konkrete Starttermin einer Gruppe feststeht, informieren wir Sie auf unseren Internetseiten bzw. durch Aushänge in unseren Räumlichkeiten.

Zudem haben Sie Möglichkeit, sich für die Teilnahme an einer Gruppe vormerken zu lassen. Sie erreichen uns in den Sprechzeiten bzw. jederzeit via Email.


(Leitung: Dr. Dipl.-Psych. Saskia Lang)

In manchen Situationen erleben wir Gefühle (Emotionen) zu stark und intensiv oder die daraus folgenden Handlungen als nicht mehr hilfreich. Um Gefühle „in den Griff zu bekommen“ setzen wir verschiedene Strategien ein. Manche davon sind eher nützlich andere eher problematisch, da sie negative Gefühle längerfristig verstärken, bzw. positive Gefühle abschwächen. Der Umgang mit den eigenen Emotionen und die Anwendung nützlicher Strategien kann jedoch erlernt werden. In unserer Gruppe werden wir uns mit verschiedenen Strategien der Emotionsregulation auseinandersetzen, mit dem Ziel den persönlichen Umgang mit Gefühlen zu verbessern.

 

Meditationsübungen (Audiodateien):

Das Konzept "Gefühle im Griff" wurde von Prof. Dr. Sven Barnow entwickelt und ist im gleichnamigen Buch, welches Ende 2013 im Springer Verlag erschienen ist, beschrieben. Das Buch beinhaltet dabei sowohl Informationen darüber, wie man Gefühle so regulieren kann, dass sich maximales Wohlbefinden einstellt, als auch ein 8-Wochen Programm zum Training der Gefühlsregulation.


In der Gruppe werden u.a. folgende Inhalte werden vermittelt:
  • Wahrnehmung und Ausdruck der eigenen Gefühle
  • Gefühle im zwischenmenschlichen Bereich sozial kompetent zum Ausdruck bringen
  • positives Erleben fördern
  • hilfreiche Emotionsregulationsstrategien (Neubewertung, Grübelstopp, Abbau von Vermeidungsverhalten, Problemlösen, Achtsamkeit und Akzeptanz)
Wer kann teilnehmen?
  • alle die im Umgang mit eigenen Gefühlen Schwierigkeiten haben bzw. diesen verbessern wollen
Wann findet die Gruppe statt?
  • Starttermin der nächsten Gruppe: 2018, ein konkreter Starttermin folgt
  • insgesamt 8 Sitzungen jeweils
Wo findet die Gruppe statt?
  • An unserer Psychotherapeutischen Hochschulambulanz des Psychologischen Instituts im Gruppenraum TR2
Was kostet die Gruppe?
  • 280,- € für Selbstzahler
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse bei folgenden Möglichkeiten:
    a) Gruppenpsychotherapie neben einer laufenden ambulanten Einzeltherapie; ob eine Umwandlung von bewilligten Einzel- in Gruppentherapiesitzungen beantragt werden muss, erfahren Sie von Ihrem Einzeltherapeuten
    b) alleinige Gruppenpsychotherapie, wobei hier zur Beantragung bei der Krankenkasse in 2 bis 3   Einzelsitzungen vor Beginn der Gruppe geprüft wird, ob eine psychische Erkrankung vorliegt
Kontakt:

Bei Interesse und Fragen erreichen Sie uns in den Sprechzeiten. Alternativ können Sie eine Nachricht auf unserem AB hinterlassen, wir rufen Sie zeitnah zurück. Zudem können Sie uns eine Email an die unten stehende Adresse - mit der Angabe wie Sie telefonisch zu erreichen sind - schreiben.

Flyer zum Download


(Leitung: M.Sc.-Psych. Franziska Kellenbenz, M.Sc.-Psych. Alina Bertolino)

     

In vielen Bereichen des Lebens können wir einen unangenehmen Zustand durch gezieltes Handeln verändern. Wenn etwas fehlt, kaufen wir es, wenn etwas kaputt ist, reparieren oder ersetzen wir es. Anders verhält es sich mit unserem inneren Erleben. Unangenehme Gefühle und Gedanken (z.B. Niedergeschlagenheit, Angst, Nervosität, Selbstzweifel, Schuldgefühle, Erinnerungen an schlimme Erlebnisse, etc.) sind Teil des Lebens und nicht immer vermeidbar. Häufig verstärkt sich das Leid durch das vergebliche Bemühen, dagegen anzukämpfen.
Die Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) ist ein psychotherapeutischer Ansatz, dessen Ziel es ist, zu lernen, sich nicht durch „schwierige“ Gedanken und Erlebensweisen einengen zu lassen. Stattdessen soll ein Umgang damit gefunden werden, der eine Ausrichtung des Lebens auf die persönlichen Werte ermöglicht.


Wer kann teilnehmen?
  • die Gruppe ist auf 8 Teilnehmer begrenzt
  • ausgenommen sind Patienten mit psychotischen Erkankungen
Wann findet die Gruppe statt?
  • Start: 11. Januar 2018
  • 8 Sitzungen jeweils donnerstags von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr
Wo findet die Gruppe statt?
  • an unserer Psychotherapeutischen Hochschulambulanz des Psychologischen Instituts im Raum A120
Was kostet die Gruppe?
  • 280,- € für Selbstzahler
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse bei folgenden Möglichkeiten:
    a) Gruppenpsychotherapie neben einer laufenden ambulanten Einzeltherapie; ob eine Umwandlung von bewilligten Einzel- in Gruppentherapiesitzungen beantragt werden muss, erfahren Sie von Ihrem Einzeltherapeuten
    b) alleinige Gruppenpsychotherapie, wobei hier zur Beantragung bei der Krankenkasse in 2 bis 3   Einzelsitzungen vor Beginn der Gruppe geprüft wird, ob eine psychische Erkrankung vorliegt
Kontakt:

Bei Interesse und Fragen erreichen Sie uns in den Sprechzeiten. Alternativ können Sie eine Nachricht auf unserem AB hinterlassen, wir rufen Sie zeitnah zurück. Zudem können Sie uns eine Email an die unten stehende Adresse - mit der Angabe wie Sie telefonisch zu erreichen sind - schreiben.

Flyer zum Download

 


(Leitung: Dr. Annemarie Miano, M.Sc. Elisa Zimmer)

Einsamkeit wird zwar häufig als Schwäche empfunden, ist jedoch tatsächlich eine natürliche Reaktion auf bestimmte, das Leben verändernde Situationen. Die Gründe hierfür sind vielfältig: der Tod des Lebenspartners oder der -partnerin, Trennungen und Scheidungen oder der Wegfall von wichtigen Bezugspersonen, zum Beispiel durch Umzug oder viel Zeit beanspruchende Aufgaben.

Das Erleben von Einsamkeit tritt auf, wenn wir uns mehr Nähe und soziale Beziehungen wünschen, als wir gerade haben.

In der Gruppe Einsamkeit bewältigen geht es darum, sich mit dem Thema Einsamkeit im eigenen Leben auseinanderzusetzen. Hierzu gehört es, die eigene Situation und Gedankengänge besser zu verstehen, aber auch neue Wege im Umgang mit der Einsamkeit zu erarbeiten.


Die Gruppe hat folgende Ziele:
  • Ursachen von Einsamkeit verstehen
  • Wünsche und Bedürfnisse an Freunde, Bekannte und Partner klären
  • Denkmuster kennen lernen, die verursachend für Einsamkeit sein können
  • Biografische Erfahrungen mit sozialen Beziehungen reflektieren
  • Beziehung zu sich selbst und Selbstakzeptanz aufbauen bzw. verbessern
  • Angemessen und konstruktiv mit Einsamkeitssituationen umgehen
  • Soziale Ressourcen stärken und nutzen lernen
  • Neue Kontakte aufnehmen, Menschen finden und Verbindungen eingehen
Wer kann teilnehmen?
  • Alle für die das Thema Einsamkeit eine wichtige Rolle spielt
Wann findet die Gruppe statt?
  • Starttermin der nächsten Gruppe: 29. Januar 2018
  • insgesamt 8 Sitzungen jeweils montags von 17.45 Uhr bis 19:30 Uhr
Wo findet die Gruppe statt?
  • An der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz des Psychologischen Instituts (Hauptstr. 47-51, 69117 Heidelberg) im Gruppenraum TR2
Was kostet die Gruppe?
  • 280€ für Selbstzahler
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse als a) Gruppentherapie neben einer laufenden ambulanten Einzeltherapie oder b) alleinige Gruppenpsychotherapie, wobei hier zur Beantragung bei der Krankenkasse in 2 bis 3 Einzelsitzungen vor Beginn der Gruppe geprüft wird, ob eine psychische Erkrankung vorliegt.
Kontakt, bei Interesse und weiteren Fragen erreichen Sie uns in den Sprechzeiten unter:

Flyer zum Download